Navajo's Papa Marcopolos King of Tibet Vayu

Marcopolos King of Tibet Yarlung Yumco

Marco Polo's King of Tibet Fo Shan Kahn

Navajo 16 Monate

Fo Shan Kahn


Nachdem meine Hovawart-Hündin im April 2006 verstarb, waren wir uns zunächst einig, dass zwei Hunde ausreichen. Wir hatten ja noch die beiden Rüden Kimba und Jester. Dieser Vorsatz hielt auch, so ungefähr zwei Monate. Dann war klar, es muss wieder ein dritter Hund her.
Aber welche Rasse? Ein Hovawart, oder wieder ein Mischling? Da fiel uns der tolle Hund, aus dem eher schlechten Film wieder ein, dessen Rasse wir noch immer nicht wußten. Also haben wir uns auf die Suche gemacht und sind fündig geworden. In den folgenden Wochen und Monaten haben wir so ziemlich alles verschlungen, was über den Do Khyi im Internet zu finden war. Da wir bis zu diesem Zeitpunkt den Do Khyi nur aus Fernsehen und Internet kannten, beschlossen wir uns auf die Suche zu machen, um diese Hunde möglichst in großer Anzahl einmal in Natura zu sehen. Aber wo? Nach mehreren Telefonaten mit verschiedenen Personen schlossen wir uns einem Do Khyi Spaziergang an. Endlich konnten wir die Hunde sehen und anfassen. Es waren alle Typen der Rasse vertreten. Wir waren begeistert. Nicht nur von den Hunden, sondern auch von den Leuten, die uns wirklich herzlich aufgenommen haben, obwohl wir noch keinen DK hatten. Nach diesem Tag stand fest, so ein Hund muss her. Gesundheit, Wesensfestigkeit und eine gute Sozialisierung waren für uns die wichtigsten Eigenschaften, die der Hund haben sollte auch im Hinblick auf die beiden Kids.

Wir besuchten eine Züchterin, die nach unserer Einschätzung Hunde genau mit diesen Eigenschaften züchtet.
Es war ein wirklich toller Tag. Wir durften die Hunde hautnah erleben und führten sehr interessante Gespräche mit der Züchterin bei Kaffee und Kuchen. Der Besuch bestärkte uns noch mehr in unserem Wunsch einen Do Khyi haben zu wollen. Also haben wir uns für einen Welpen vormerken lassen. Leider blieben die Hündinnen in diesem Jahr leer, sodass wir uns noch ein Jahr gedulden mussten.

Dann endlich am 02.12.2007 kam der Anruf. Sie sind da. Und es war sogar noch ein Rüde in black and tan dabei, wie wir es uns gewünscht hatten. Die Zeit bis wir ihn endlich mit nach Hause nehmen durften wollte einfach nicht vergehen. Es schien als ob der Tag plötzlich 48 Stunden hätte. Aber der Tag kam. Bei Sturm und Regen ging es dann endlich los. Die Fahrt dauerte, wie üblich wenn man es eilig hat, fast doppelt so lange wie sonst. Ein Stau am anderen. Nach Kaffee und Kuchen und einem wirklich schönen Nachmittag, machten wir uns mit unserem Neuzugang auf den Weg nach Hause. Dort angekommen ließen wir alle Hunde im Garten springen, damit sie sich beschnüffeln und vielleicht auch schon die erste Runde zusammen drehen konnten. Das funktionierte prima. Unsere alten Säcke dachten wahrscheinlich "Oje, noch so eine Nervensäge" aber mit unserem Tibet Spaniel Mo verstand er sich auf Anhieb super. Sie sind auch gleich durch den Garten gefetzt.

Als wir dann das Haus betraten, hat er sich kurz umgesehen und anschließend gleich den für ihn vorgesehenen Korb besetzt und geschlafen.
Die erste Nacht verbrachte er im Bett, obwohl wir immer Wert darauf gelegt haben, dass die Hunde nicht ins Bett kommen. Heute liegt er davor auf dem Vorleger. Am nächsten Tag benahm er sich, als hätte er noch nie etwas anderes gesehen. Es schien als sei er schon immer hier.
Wir freuten uns natürlich sehr, dass er keinerlei Anzeichen von Heimweh oder Unwohlsein zeigte.

Navajo (bis er diesen Namen hatte, gingen zwei Wochen mit endlosen Diskussionen ins Land) ist jetzt schon ein Jahr alt.
Er ist ein ganz besonderer Hund, dessen Eigenschaften und Eigenheiten sehr schwer zu beschreiben sind. Wir hatten noch nie einen Hund, der uns so beeinflußt hat wie er es tut. Er ist super sozialisiert und mag alles und jeden, egal ob Zwei- oder Vierbeiner. Er will immer sofort hin, wenn er etwas sieht und ist dann richtig beleidigt, wenn Frauchen oder Herrchen da anderer Meinung sind. Er ist eine unglaubliche Schmusebacke und fordert seinen Streicheleinheiten mit Nachdruck ein. Die Kinder und Navajo sind ein Herz und eine Seele. Wir hatten noch nie einen Hund, der von Anfang an einen so tollen Umgang mit den Kids hatte. Die Kids liegen manchmal auf seinem Bauch und er genießt es.
Sein Spitzname ist Schlonzi, weil er von Zeit zu Zeit durch unsere Gesichter mit seiner Zunge schlonzt.
Was den Gehorsam angeht ist er wie fast alle Do Khyi. Er nimmt auf und kommt vielleicht später darauf zurück. Man kann sich nicht darauf verlassen, dass er kommt wenn man ihn ruft. Da er inzwischen schon eine stattliche Größe von ca. 70 cm hat bei einem Gewicht von ungefähr 45 kg können wir ihn im Moment bei unseren Spaziergängen leider nicht frei laufen lassen, da er sofort zu jedem hinläuft und manche Leute nicht so begeistert sind, wenn so ein bellender Bär vor ihnen steht. Dafür gibt es Auslauf im Garten und auf dem Hundeplatz.

Ahnentafel